Gesteuert werden unsere Stakeholderbeziehungen durch die Leitungen der Geschäfts- und Unternehmensbereiche. Wenn es sich um konzernübergreifende Themen handelt, wird der Dialog durch die zentrale Unternehmenskommunikation in Wiesbaden aufgenommen. Um in Zukunft unsere Anspruchsgruppen noch besser identifizieren und auf sie eingehen zu können, werden wir 2005/06 eine umfassende Stakeholderanalyse durchführen.
Die Gesamtheit der Stakeholder soll stärker als bisher differenziert und charakterisiert und die jeweilige Relevanz einer Stakeholdergruppe soll für das Unternehmen ermittelt werden. Auf dieser Basis wird der Dialog zum Nutzen des Unternehmens und seiner Stakeholder noch zielgerichteter und strategischer geführt werden können. Wie wir schon heute im Dialog stehen, zeigen einige ausgewählte Beispiele. Wir ermutigen unsere Mitarbeiter, offen Kritik und Anregungen auszusprechen. Anonymisierte Mitarbeiterumfragen ermöglichen es, eine Einschätzung des Arbeitsumfeldes an die Personalabteilung des jeweiligen Konzernbereiches weiterzugeben, die auf dieser Basis Verbesserungen planen und umsetzen kann.
Kundenbefragungen und Marktanalysen sind in allen Unternehmensbereichen Instrumente, mit deren Hilfe die Zufriedenheit mit Produkten und Dienstleistungen von Linde gemessen wird. Die Resonanz fließt in die Strategien zur erfolgreichen Weiterentwicklung des jeweiligen Geschäftsfeldes ein.
Als börsennotierter Aktiengesellschaft liegt bei Linde ein starker Fokus auf dem Kapitalmarkt. Mit unseren privaten und institutionellen Aktionären sowie potenziellen Anlegern kommunizieren wir regelmäßig in einer Vielzahl von Einzelgesprächen und Telefonkonferenzen, auf Roadshows und bei Investorentreffen. An diesen Veranstaltungen nehmen auch die Mitglieder des Vorstands der Linde AG teil.
Im Anlagesegment Socially Responsible Investment (SRI), das zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Linde-Aktie derzeit untergewichtet. Hauptgrund dafür ist, dass wir in den bedeutenden Nachhaltigkeitsindices noch nicht vertreten sind. Um dies zu ändern, werden wir unsere Corporate Responsibility Performance, aber auch die Kommunikation mit den entsprechenden Ratingagenturen kontinuierlich verbessern.
Wir fordern unsere Mitarbeiter zur Einhaltung der Regeln des fairen Wettbewerbs auf. Im Dialog mit Lieferanten und Kunden sollen sie ohne jede Bevorzugung oder Benachteiligung aus persönlichen Gründen handeln.
Es wird von unseren Mitarbeitern erwartet, dass sie im geschäftlichen Verkehr oder im Umgang mit Behörden keine ungesetzlichen Vorteile anbieten oder gewähren, noch dass sie von anderen solche fordern oder annehmen.
Linde trägt Sorge für eine jederzeit den gesetzlichen Anforderungen genügende, wahrheitsgemäße und vollständige Berichterstattung gegenüber staatlichen Stellen, Geschäftspartnern, Investoren und der Öffentlichkeit. Wir achten darauf, dass unsere Abschlüsse eine korrekte Dokumentation der Geschäftsvorfälle unter Beachtung interner und externer Bilanzierungsvorschriften enthalten.
Linde arbeitet mit Behörden kooperativ zusammen und unterstützt diese – unter Wahrung ihrer Rechte – bei ihrer Arbeit. Unsere Mitarbeiter haben beim Umgang mit staatlichen Stellen das geltende Recht zu beachten und für notwendige Transparenz Sorge zu tragen.
Die Revision überprüft regelmäßig die Einhaltung dieser Unternehmensgrundsätze.
