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Ressourcenschonung und Verringerung der Emissionen sind bei Material Handling nicht nur mit technischen und organisatorischen Produktionsprozessen verknüpft. Umweltaspekte werden in zunehmendem Maße im Hinblick auf den Produktgebrauch betrachtet.

Erprobung von Staplern mit Brennstoffzellenantrieb
Linde ist davon überzeugt, dass die Wasserstofftechnologie langfristig die Schlüsselkomponente für eine effiziente und nachhaltige Energiewirtschaft darstellt.

So finden immer mehr Fahrzeuge mit Wasserstoff als Energieträger ihren Platz im logistischen Umfeld. STILL zum Beispiel arbeitet seit 1999 mit verschiedenen Partnern an Wasserstoff-Antriebskonzepten und deren Energieversorgung, unter anderem konzernübergreifend mit Linde Gas. Linde Gas zeichnet für die Konzeption und den Aufbau der Wasserstoff-Komponenten verantwortlich. Der STILL-Gabelstapler mit Brennstoffzellensystem befindet sich zurzeit im Rahmen des Projektes der ARGEMUC (Arbeitsgemeinschaft Münchener Flughafen) bei der Firma Cargogate im Testeinsatz.

Ziel der Erprobungsphase am Münchner Flughafen ist die Absicherung der technischen und wirtschaftlichen Risiken dieser zukunftsweisenden Technologie, der weltweit ein hohes Marktpotenzial prognostiziert wird. (Ausführlicheres hierzu finden Sie  im Kapitel „Wasserstofftechnologie“)

Verringerung des Schadstoffausstoßes
Ergänzend arbeiten wir an der Verringerung des Schadstoffausstoßes bei Staplern mit Verbrennungsmotoren. So produzieren die Stapler nur geringe Anteile der umweltbelastenden Abgase Kohlenwasserstoff, Kohlenmonoxid und Stickoxid. Ein Partikelfilter, der für die Dieselstapler all unserer Marken als Zusatzausstattung verfügbar ist, hält zusätzlich die Feststoffanteile der Emissionen zurück. Stapler der Marke Linde sind zudem für den Betrieb mit Rapsmethylester, dem so genannten Biodiesel, freigegeben. Damit können sie zum Beispiel in Wasserschutzgebieten betrieben werden, da Biodiesel weniger wassergefährdend ist.

Lange Lebensdauer, geringe Wartungskosten
Damit Umweltbelastung und Kosten beim Einsatz der Stapler möglichst gering sind, senkt Linde den Energieverbrauch der Stapler mit Verbrennungs- und Dieselmotor durch eine ständige Verbesserung der Wirkungsgrade. Ebenso tragen lange, Abfall verringernde Wartungsintervalle, hohe Qualitätsstandards und die sich daraus ergebende Langlebigkeit unserer Produkte zum Ressourcenschutz bei. Ein Beispiel hierfür ist der nahezu verschleißfreie hydrostatische Antrieb der verbrennungsmotorisch angetriebenen Stapler der Marke Linde, der Kupplung, Schaltung, mechanisches Getriebe und sogar die Bremse ersetzt. Dadurch reduziert sich die Menge der erforderlichen Öle erheblich und es entsteht keinerlei Feinstaub durch Belagabrieb. Entsprechend gering sind die Wartungs- und Servicekosten.

Auch das Thema Energierückgewinnung spielt eine Rolle: Bei den Elektrostaplern unserer Marke STILL werden zum Beispiel beim Bremsen bis zu 15 Prozent der eingesetzten Energie wieder gewonnen.

Berücksichtigung ergonomischer Aspekte
Da die Nutzer unserer Produkte Teil der betrieblichen Umwelt sind, berücksichtigen wir bereits bei der Produktentwicklung die physischen und psychischen Belastungen im Umgang mit unseren Produkten und versuchen diese so gering wie möglich zu halten. So rüstet beispielsweise unsere Marke Linde Material Handling Stapler mit der so genannten Linde-Load-Control aus. Da die sensibel reagierende Bedieneinheit in die Armlehne des Fahrersitzes integriert ist, kann der Fahrer das Hubgerüst mit minimalen Handbewegungen steuern. Durch die zusätzliche Abkoppelung des Hubmastes vom Fahrzeug werden bei den neueren Baureihen die auf den Hubmast wirkenden Kräfte über die Antriebsachse direkt auf die Räder geleitet. Die durch die Last entstehenden Stöße gelangen auf diese Weise nicht mehr zum Chassis und beeinträchtigen den Fahrer nicht.


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