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Ökologisches und sozialverantwortliches Handeln drückt sich bei Linde in konkreten Standpunkten aus. Sie zeigen die Ziele des Unternehmens in den relevanten Dimensionen der Nachhaltigkeit. Diese Standpunkte stehen stellvertretend für die Aktivitäten in den Bereichen Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft. In ihnen spiegeln sich Engagement, Zukunftskompetenz und Verantwortung des Unternehmens wider.

Verantwortung (Hammerfest, Norwegen)

Jedes Unternehmen trägt Verantwortung. Bis ins letzte Detail. In der Barentssee, einem der wichtigsten Fischfanggründe der Welt, entsteht vor der Küste Norwegens die größte Erdgasverflüssigungsanlage Europas, gebaut mit dem Know-how von Linde. Es ist die erste LNG-Anlage der Welt, in der das im Erdgas enthaltene Kohlendioxid in die Lagerstätte rückgeführt wird. Nichts gelangt in die Atmosphäre, nichts belastet das sensible Ökosystem.

Ressourcen (Tokio, Japan)

Erdgas ist umweltfreundlich. Und es rechnet sich. Erdgas ist eine umweltfreundliche Alternative zum Erdöl und auf unserem Planeten noch reichlich vorhanden. Es kann als Gas oder flüssig von der Quelle bis zum Verbraucher transportiert werden. In unseren Anlagen stellen wir verflüssigtes Erdgas her und schicken es per Tankschiff um die Welt – zum Beispiel in den Wachstumsmarkt Japan.

Sicherheit (La Porte, USA)

Sicherheit ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Bei uns steht sie deshalb an erster Stelle. Ein hoher Sicherheitsstandard unserer Produkte von der Produktion bis zu ihrer Anwendung ist für die Kunden und Mitarbeiter von Linde selbstverständlich. Um das Sicherheitsbewusstsein unserer Mitarbeiter zu erhöhen, vergeben wir jährlich den „Site Safety Award“. 2004 ging er an Linde Gas in La Porte, USA. Zwischen 1999 und 2004 arbeiteten die Kollegen 620.000 Stunden unfallfrei.

Know-how (Galizische Küste, Spanien)

Wir kennen das Risiko moderner Technik. Unsere Antwort sind saubere Lösungen. Die Bilder von der spanischen Küste nach der Havarie des Öltankers Prestige im November 2002 haben viele Menschen noch im Kopf: Ölverschmierte Seevögel, verklumpte Strände und eine dicke Ölschicht auf dem Meer – das auslaufende Öl des Tankers führte zu einer Umweltkatastrophe ungeahnten Ausmaßes. Linde half bei der Säuberung der Strände – mit umweltfreundlichem Trockeneis.

Zukunftskompetenz (Hannover, Deutschland)

Für die Lösung globaler Probleme gibt es kein Patentrezept. Aber innovative Ideen von Linde. Ein von Linde entwickeltes Magnesiumschmelzverfahren ermöglicht es, hochempfindliches Magnesium mit Kohlendioxidschnee vor Luftsauerstoff zu schützen. Das sonst verwendete Schwefelhexafluorid hat einen fast 24.000-mal stärkeren Treibhauseffekt als Kohlendioxid. So machen wir die Verarbeitung von Magnesium umweltfreundlicher.

Effizienz (La Fontaine, Algerien)

Im Jahr 2050 lebt fast jeder vierte Mensch in einem Land mit Wasserknappheit. Wir entwickeln bereits heute eine Gegenstrategie. Nach der Definition internationaler Experten herrscht Wasserknappheit in Ländern, deren Süßwasserreserve pro Bewohner und Jahr unter 1.700 Kubikmeter liegt. In Algerien sind es schon heute weniger als die Hälfte. In La Fontaine hat Linde durch den Bau einer Meerwasserentsalzungsanlage dazu beigetragen, die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen, das umweltfreundlich gewonnen wird.

Methode (Haikou, China)

Wasseraufbereitung ist aktiver Umweltschutz. Linde bietet seit Jahrzehnten innovative Verfahren an, um die Wasserqualität für zukünftige Generationen zu sichern. Dazu zählt auch die anaerobe Schlammbehandlung schwermetallhaltiger Abwässer im chinesischen Haikou. Eine Methode, die ohne ökologisch bedenkliche Chemikalien auskommt und so einen wichtigen Beitrag zur Reinigung industrieller Abwässer leistet.

Wissen (Canberra, Australien)

Wissen wächst, wenn man es teilt. Unsere Weiterbildungsangebote stehen allen Mitarbeitern offen. Das Linde Learning Management System ist ein umfassendes, webbasiertes System, das uns in der letzten Ausbaustufe ein konzernweites Wissensmanagement ermöglicht. Eckpfeiler sind die internationale Koordination der Weiterbildung, e-Learning-Angebote und der weltweite Wissenstransfer innerhalb unseres Unternehmens. Wir unterstützen so nachhaltig die Bereitschaft jedes Einzelnen, sich weiterzuentwickeln.

Engagement (München, Deutschland)

Innovationen fallen nicht vom Himmel. Aber in unseren Verantwortungsbereich. Die Carl von Linde-Akademie an der TU München ist eine feste Institution. Mit der Gründung der Akademie fördert Linde die Ingenieurausbildung, einen wichtigen Motor für Innovationen. Die Akademie baut Brücken zwischen Wirtschaft und Wissenschaft – ganz nach dem Vorbild unseres Unternehmensgründers Carl von Linde, der selbst an der TU München gelehrt hat.

Ideen (Rio de Janeiro, Brasilien)

Wer Kritikfähigkeit fordert, muss mit gutem Beispiel vorangehen. Auch ein Unternehmen lernt ständig dazu. Mitarbeiterumfragen, wie zum Beispiel im Geschäftsbereich Linde Gas, sind wichtige Instrumente, um Aufschluss über Zufriedenheit und Motivation der Menschen in unserem Unternehmen zu erhalten. Bei Linde braucht niemand ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das offene Wort unserer Mitarbeiter ist für uns Basis und Motivation, Gutes zu bewahren und Verbesserungen anzustreben.

Integration (Aschaffenburg, Deutschland)

Jeder Mensch braucht Perspektiven. Wir verbessern sie. Als einer der größten Arbeitgeber in Aschaffenburg ist Linde Material Handling ein regional bedeutender Ausbildungsbetrieb. Wir denken aber auch an die Schwächeren und ermöglichen bereits zum zweiten Mal 15 behinderten Jugendlichen eine auf zwei Jahre angelegte Berufsvorbereitung. Mit Erfolg: Von den Teilnehmern des ersten Lehrgangs haben viele eine berufliche Perspektive gefunden.

Unterstützung (Karlsruhe, Deutschland)

Know-how sichert Wettbewerbsfähigkeit. Qualifikation sichert Know-how. Linde engagiert sich gemeinsam mit neun Partnern für den Stiftungslehrstuhl für Mobile Arbeitsmaschinen an der Universität Karlsruhe. Er bietet ideale Voraussetzungen, national wie international eine anerkannte Fachstelle für Hydraulik und Antriebstechnik zu werden. Ziel ist, qualifizierte Ingenieure auszubilden und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Industriepartner zu verbessern.

Herausforderungen (São Paulo, Brasilien)

Gesundheit ist ein großes Glück. Mit Linde wird sie kein Privileg. Mit steigender Lebenserwartung erhöht sich auch die Anfälligkeit für Krankheiten. Das bedeutet für die Gesundheitssysteme vor allem der Schwellenländer massive finanzielle Belastungen. Linde Gas Therapeutics hat Lösungen für die häusliche Versorgung von Patienten mit Atemwegserkrankungen entwickelt. Das kommt nicht nur den Patienten zugute, sondern senkt auch die Behandlungskosten.

Innovation (Stockholm, Schweden)

Manche Revolution findet hinter verschlossenen Türen statt. Und eröffnet uns ganz neue Perspektiven. Trockenreinigungsbetriebe arbeiten üblicherweise mit chlorierten Lösungsmitteln wie Perchlorethylen, einem Stoff, der in den USA mittlerweile verboten ist. Gemeinsam mit Partnern hat Linde ein umweltfreundliches Reinigungsverfahren entwickelt. Das hierfür benötigte Kohlendioxid ist ein Nebenprodukt der chemischen Industrie und wird nicht zusätzlich erzeugt: eine viel versprechende Innovation.

Pioniergeist (Berlin, Deutschland)

Wasserstoff ist eine Zukunftsenergie für globale Märkte. Wir schaffen Verbindungen. Wir finden neue Anwendungsmöglichkeiten für den Energieträger Wasserstoff. In Berlin hat Linde gemeinsam mit Unternehmen aus der Mineralöl- und Automobilindustrie die weltweit größte öffentliche Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen. Eindrucksvoll demonstriert sie die Alltagstauglichkeit des sauberen Energieträgers, der die Automobilindustrie schon bald revolutionieren wird.

Lösungen (München, Deutschland)

Entwicklung bedeutet, Technologien weiter zu denken. Und sie konkret anzuwenden. Die Wasserstofftechnologie hat enormes Potenzial. Ein gutes Beispiel ist unser emissionsfreier Gabelstapler mit Brennstoffzelle am Flughafen München. Die Betriebsdauer beträgt bis zu zehn Stunden, die zwei Wasserstofftanks sind in fünf Minuten betankt, und die Fahr- und Hubeigenschaften sind sogar noch besser als beim mit Batterie betriebenen Modell.

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