Abfall

Wir arbeiten kontinuierlich daran, Abfälle zu vermeiden oder zu verringern. Anfallende Abfälle führen wir, wo möglich, der Verwertung zu. Der Rest wird umweltgerecht entsorgt. Im Jahr 2011 haben wir regional anfallende Abfälle überprüft um die Entwicklung möglicher globaler Ziele zum Abfallmanagement zu bewerten.

Als Abfälle fallen bei unseren Geschäftsprozessen insbesondere Öl und ölhaltiges Material an sowie Chemikalien, metallhaltiger Abfall oder Gaszylinder am Ende ihrer Lebensdauer. Grundsätzlich können Gaszylinder voll verwertet werden und müssen nur in Ausnahmefällen auf einer Deponie abgelagert werden. Abfallmengen klassifizieren wir entsprechend nationaler Gesetze als gefährlich oder nicht gefährlich. Als gefährliche Abfälle fallen bei Linde vor allem Öl und ölhaltiges Material von Kompressoren unserer Luftzerlegungs-, Acetylen und Wasserstoff-Anlagen an. Weitere als gefährlich klassifizierte Abfälle sind ölhaltige Schlämme durch die Reinigung von Öl-Wasser-Separatoren.

Abfall

The Linde Group

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 in Prozent

 

2011

 

2010

 

2009

 

2008

1

Vor 2011 enthielt diese Kennzahl ungefährlichen Abfall von Kunden, der von Linde als Service mit entsorgt wurde.

2

Ein Teil hiervon wird energetisch verwertet.

Abfall gesamt1 (in Tonnen)

 

64.429

 

71.915

 

68.335

 

82.606

davon nicht gefährlicher Abfall

 

57

 

61

 

52

 

63

davon gefährlicher Abfall

 

43

 

39

 

48

 

37

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stoffliche Verwertung

 

26

 

43

 

28

 

47

Abfälle zur Verbrennung2

 

30

 

28

 

28

 

15

Abfälle zur Deponie

 

31

 

22

 

35

 

30

Sonstige Entsorgungsmethoden

 

13

 

7

 

9

 

7

Auch gemeinsam mit unseren Kunden und Geschäftspartnern engagieren wir uns für den verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen. So bieten wir beispielsweise einigen Kunden an, Abfälle anzunehmen und der umweltgerechten Versorgung zuzuführen. Industriegase können zudem bei der Aufbereitung verschiedenster Stoffe – wie Aluminium oder Gummi – Emissionen und den Energiebedarf im Vergleich zu herkömmlichen Recyclingverfahren senken. Mit dem führenden Reststoff- und Abfalldienstleistungsunternehmen Waste Management kooperiert Linde in Kalifornien mit dem Ziel, Abfallstoffströme zu vereinfachen und somit Kosten zu sparen. Gleichzeitig sollen Chancen genutzt werden, die sich aus der vermehrten Wiederverwendung und dem erhöhten Recyclinganteil von Abfall ergeben. In einem Joint Venture mit Waste Management hat Linde zudem ein System entwickelt, um aus kompostierbaren Abfällen Kraftstoff für Müllentsorgungsfahrzeuge zu gewinnen.

> Mehr zur Kooperation mit Waste Management

Geprüft von KPMG Sustainability

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