Klimaschutz

Klimaschutz nimmt eine zentrale Rolle in unserer Wertschöpfungskette ein. Unsere Aktivitäten richten wir auf ressourceneffiziente Prozesse und klimafreundliche Technologien: von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zur Lagerung und zum Transport unserer Produkte.

Basis unseres Managements für Klimaschutz ist die systematische Analyse der Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeiten auf die Umwelt. Dafür erfassen und bewerten wir weltweit Emissionen. Treibhausgasemissionen bilanzieren wir entlang der Wertschöpfungskette unserer Produkte nach den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocol. Im Jahr 2011 emittierte Linde weltweit rund 16,9 Millionen Tonnen Treibhausgase (2010: 15,7 Millionen Tonnen). Der Anstieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010 geht auf die höhere Produktion zurück.

Treibhausgasemissionen in CO2-Äquivalenten

The Linde Group

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. Tonnen

 

2011

 

2010

 

2009

 

2008

Direkte Emissionen (Scope 1)

 

6,7

 

6,2

 

5,4

 

5,4

CO2-Emissionen

 

5,7

 

5,4

 

4,6

 

4,5

Weitere Treibhausgase

 

0,6

 

0,4

 

0,4

 

0,5

Transportflotte der Linde Group

 

0,4

 

0,4

 

0,4

 

0,4

Indirekte Emissionen (Scope 2)

 

10,2

 

9,5

 

9,0

 

9,7

Summe

 

16,9

 

15,7

 

14,4

 

15,1

Schwerpunkte und Ziele

Mit einer höheren Produktion steigen direkte und indirekte Emissionen. Diesem Trend wollen wir entgegenwirken. Dabei konzentrieren wir unsere Aktivitäten für den Klimaschutz besonders auf Bereiche, die für den Großteil unserer CO2-Emissionen verantwortlich sind oder bei denen wir Möglichkeiten sehen, Emissionen in größerem Umfang zu reduzieren. Hierzu gehören unsere Luftzerlegungs-Anlagen sowie der Transport unserer Produkte.

Treibhausgasemissionen

The Linde Group

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Treibhausgasemissionen (Grafik)

Unsere Luftzerlegungs-Anlagen zur Erzeugung von Stickstoff, Sauerstoff und Argon sind für über 85 Prozent unseres Stromverbrauchs und damit für den Großteil unserer indirekten CO2-Emissionen verantwortlich. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, im Anlagendesign der Luftzerlegungs-Anlagen die Energieintensität pro produziertes Luftgas bis 2013 um 3 Prozent verbessern. Basisjahr ist 2008. Das Ziel entspricht einer potenziellen Einsparung von rund 630 GWh Strom und  rund 270.000 Tonnen CO2. Ende 2011 hatten wir die Energieeffizienz bereits um 2,7 Prozent verbessert. Im Jahr 2011 haben wir die lokalen Ziele für Klimaschutz und Energieeffizienz an unseren Standorten überprüft sowie die Entwicklung eines neuen, zusätzlichen Klimaschutzziels weiter vorangetrieben.

Um Emissionen durch den Transport unserer Produkte zu reduzieren, setzen wir auf eine Vielzahl von Maßnahmen. Dazu gehören optimierte Fahrtrouten, die verbesserte Nutzung von Transportkapazitäten sowie Fahrertrainings zu ressourcenschonender Fahrweise. Bei der Fahrzeugflotte in Deutschland mit fast 1.000 Pkw hat Linde CO2-Emissionsvorgaben festgelegt und mehr als ein Drittel der Fahrzeuge nach den neuen Werten ausgetauscht. Außerdem haben wir eine Bonus-Malus-Regelung für das kraftstoffsparende Fahren eingeführt. Damit konnte Linde hier den durchschnittlichen Treibhausgasausstoß von 167 Gramm pro Kilometer im Jahr 2008 auf 147 Gramm pro Kilometer im Jahr 2011 senken. Dies bedeutet eine Entlastung für die Umwelt für die Jahre von 2008 bis 2010 von insgesamt rund 240 Tonnen Kohlendioxid. Für die nachhaltige Dienstwagen-Strategie zeichnete der TÜV-SÜD Linde im Jahr 2011 zum zweiten Mal mit dem Green Fleet Award aus. Darüber hinaus hat Linde ein Projekt gestartet, um möglichst niedrige CO2-Emissionen als Auswahlkriterium für Transportdienstleister einzurichten.

CO2-Bilanz 2011 in CO2-Äquivalenten

The Linde Group

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Emissionsbilanz 2011 (Grafik)

Produkte für den Klimaschutz

Die größte positive Wirkung für den Klimaschutz erzielen wir mit unseren Produkten. Im Berichtszeitraum hat Linde die Clean Energy Group gegründet. Ziel dieses geschäftsbereichsübergreifend arbeitenden Teams ist es, innovative Produkte und Prozesse zu entwickeln, die dazu beitragen, weitere erneuerbare Energien wirtschaftlich nutzbar zu machen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu senken und klimaschädigende Emissionen zu reduzieren.

Geprüft von KPMG Sustainability

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