Weitere Umweltauswirkungen

Emissionen in die Luft

Emissionen in die Luft kontrollieren wir an allen unseren Standorten weltweit. Neben Treibhausgasemissionen untersuchen wir die Emissionen luftfremder Stoffe. Gemessen an anderen Großindustrien ist die Menge dieser Emissionen bei Linde relativ gering. So entstehen beispielsweise bei unseren Luftzerlegungs-Anlagen in der Regel so gut wie keine direkten Emissionen in die Luft. In einigen Fällen entstehen bei unseren Produktionsprozessen Luftemissionen von anorganischen Gasen wie Kohlenstoffmonoxid (CO), Schwefeloxide (SOX), Stickoxide (NOx), Ammoniak (NH3) sowie leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC). Die VOC-Emissionen werden in erster Linie beim Lackieren und Reinigen von Metallen wie Gasflaschen, Speichertanks oder Anlagenteilen freigesetzt.

Luftemissionen

The Linde Group

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Tonnen

 

2011

 

2010

 

2009

 

2008

 

Wir erfassen Emissionen weltweit in Übereinstimmung mit den jeweiligen lokalen Vorgaben und berichten diese für Standorte, die gesetzlich zur Emissionsmeldung verpflichtet sind. Anstieg bzw. Reduzierung von Emissionen in die Luft im Jahr 2011 gehen nicht notwendigerweise auf die allgemeine Geschäftsentwicklung zurück. Gründe sind beispielsweise geänderte Kundenanforderungen für einzelne Gase-Produkte, Instandhaltungsarbeiten sowie der Austausch von Katalysatoren zur Reduzierung von Emissionen an HyCO-Anlagen.

VOCs

 

206

 

182

 

236

 

287

NH3

 

28

 

70

 

78

 

348

CO

 

1.566

 

1.747

 

2.161

 

2.202

NOx

 

1.070

 

717

 

856

 

994

SOx

 

543

 

620

 

730

 

582

Wir halten an unserem Ziel fest, Luftemissionen zu vermeiden beziehungsweise zu reduzieren, wo immer dies möglich ist. In China erhielt Linde 2011 bei einem Großprojekt eine Auszeichnung für die besonders große Unterschreitung der zulässigen Höchstwerte für Stickoxid-Emissionen und das damit demonstrierte Engagement, Emissionen in die Luft zu reduzieren.

Mit unseren Kunden arbeiten wir zusammen, um Anwendungen zu entwickeln, die Emissionen reduzieren. So bietet beispielsweise der Einsatz von reinem Sauerstoff Umweltvorteile für Gießereien, die Wärmebehandlung, die Stahlindustrie, die Produktion von Nichteisen-Metallen sowie für Abfallbehandlung und Recycling. Die Nutzung von Sauerstoff anstelle von Luft vermeidet dabei den Stickstoffballast im Verbrennungs- oder Erhitzungsvorgang, erhöht die Energieeffizienz und reduziert CO2- und Stickoxide-Emissionen.

Biodiversität

Im Rahmen unseres Umweltmanagements betrachten wir auch mögliche Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Artenvielfalt. Die meisten unserer Standorte befinden sich in Industrie- oder Gewerbegebieten, sodass keine zusätzlichen signifikanten Auswirkungen auf die Artenvielfalt durch unsere Geschäftstätigkeit vor Ort zu erwarten sind. Bei der Einrichtung neuer Standorte prüfen wir in standardisierten Verfahren mögliche Auswirkungen auf die Umwelt. Dabei orientieren wir uns auch an international anerkannten Richtlinien, etwa von den Vereinten Nationen (Voluntary Guidelines on Biodiversity-Inclusive Impact Assessment). Liegen Schutzgebiete sowie andere sensible Habitate in der unmittelbaren Umgebung unserer Standorte, grenzen wir mögliche negative Auswirkungen auf diese Gebiete ein, beispielsweise durch Schutzmaßnahmen gegen Lärm.

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