Arbeits- und Sozialstandards

In unserem global verbindlichen Verhaltenskodex bekennen wir uns zu den Prinzipien der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen sowie zu den Prinzipien der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organization, ILO) und des Global Compact der Vereinten Nationen. Die Einhaltung von sozialen Standards überprüfen wir in einem mehrteiligen Prozess. Wichtiger Bestandteil ist eine weltweite Abfrage von Systemen für faire Arbeitsbedingungen. Ein weiteres Instrument ist die Integrity Line, bei der Mitarbeiter und externe Stakeholder über verschiedene Wege Hinweise auf Fehlverhalten geben können. Zudem sind Arbeitsstandards Gegenstand von Konsultationen mit Arbeitnehmervertretern. Internationale Standards werden auch in zentralen Richtlinien des Konzerns berücksichtigt, zum Beispiel in Anforderungen für Lieferanten.

Im Jahr 2012 haben wir erneut auf weltweit einheitlicher Basis Informationen über Prozesse zur Einhaltung von Sozialstandards und Menschenrechten im Unternehmen erhoben. Die Umfrage deckt alle Regionen ab, in denen Linde aktiv ist. Ziel ist es zu überprüfen, ob unsere Gesellschaften Prozesse eingeführt haben, die soziale Standards absichern. Diese sollen beispielsweise Kinder- und Zwangsarbeit sowie Diskriminierung verhindern sowie das Recht auf Kollektivverhandlungen und Versammlungsfreiheit gewähren. Ein sehr geringer Anteil unserer Mitarbeiter arbeitet in Ländern, in denen das Recht auf Versammlungsfreiheit und Kollektivverhandlungen durch nationale Gesetze eingeschränkt ist. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen unter anderem, dass Linde Prozesse eingeführt hat, um das Alter der Mitarbeiter zu überprüfen. Zudem meldeten die Regionen, dass nahezu alle ihre Beschäftigten entweder über staatliche Versorgungssysteme oder über Angebote von Linde Zugang zu einer Gesundheitsversorgung erhalten.

In welchem Bereich sollte sich Linde noch stärker für soziale Themen engagieren?

Global Reporting Initiative

UN Global Compact

Das wollten Sie von uns wissen...

Fragen aus dem Stakeholderdialog 2012