Vergütung und Sozialleistungen

Der Personalaufwand des Unternehmens betrug im Berichtsjahr 3,096 Mrd. EUR (Vj. 2,653 Mrd. EUR). Durch verschiedene Vergütungsbestandteile fördert Linde die Ausrichtung der Mitarbeiter an den strategischen, langfristigen Unternehmenszielen. Dazu gehören eine ziel- und leistungsorientierte Bezahlung der Führungskräfte sowie das globale Performance-Management-System, das eine vergleichbare und faire Bewertung für die Mitarbeiter sicherstellen soll. Variable Anteile bei der Vergütung richten sich nach der Zielerreichung des Unternehmens sowie nach der individuellen Leistung des Mitarbeiters. Zur Unterstützung dieses Systems haben wir im Jahr 2012 ein IT-Modul eingeführt, über das die Leistungsbewertung, die für alle Führungskräfte weltweit verbindlich ist, auf einer einheitlichen Basis umgesetzt werden soll. Über den Linde Long Term Incentive Plan haben Führungskräfte zudem unter anderem die Möglichkeit, Optionsrechte auf die Linde-Aktie zu erwerben und sich somit an der Wertsteigerung des Unternehmens zu beteiligen.

Bei der Vergütung macht Linde keinen Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Mitarbeitern. Die Bezahlung richtet sich nach Aufgabe, Qualifikation und Leistung. Zu den Bestandteilen unseres globalen Performance-Management-Systems gehören Stellenbewertungen aller Führungskräftepositionen, die Transparenz, Gleichbehandlung und marktgerechte Bezahlung einbeziehen. Die Vergütung überprüfen wir auf Marktüblichkeit und Angemessenheit durch interne und externe Vergleiche. Die Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat veröffentlicht Linde im Abgleich mit den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex im Geschäftsbericht des Konzerns.

Über die finanzielle Vergütung und Beteiligung hinaus bietet Linde Mitarbeitern unterschiedliche Sozialleistungen an. Diese sind lokal geregelt und variieren je nach Standort. Hierzu gehören die betriebliche Altersvorsorge, Zuschüsse zu Kinderbetreuung, medizinische Vorsorgeuntersuchungen oder Präventionsprogramme wie Seminare zu Burn-out oder zur Suchtprävention.

77% der Mitarbeiter in betriebliche Versorgungssysteme einbezogen

Linde bietet Mitarbeitern in 46 Ländern unternehmens- und mitarbeiterfinanzierte Pensionspläne sowie Leistungen der Gesundheitsfürsorge. Fast 80 Prozent der Belegschaft sind konzernweit in betriebliche Versorgungssysteme einbezogen. Im Geschäftsjahr 2012 hat Linde für die Altersversorgung und Unterstützung insgesamt 241 Mio. EUR (Vj. 190 Mio. EUR) aufgewendet. Über sogenannte Defined-Benefit-Pläne werden 29.069 aktive Mitarbeiter mit einer Betriebsrente versorgt; 19.380 ehemalige Mitarbeiter haben einen unverfallbaren Anspruch auf Firmenpension erworben und 31.118 Pensionäre beziehen eine Betriebsrente im Konzern. Die bedeutendsten Pensionspläne – mit rund 92 Prozent des weltweiten Verpflichtungsumfangs – unterhält Linde in Großbritannien, in Deutschland, in den USA, in Australien, in den Niederlanden, in Südafrika und in der Schweiz.

Je nach Bedarf unterstützt Linde Mitarbeiter auch mit Zuschüssen zur Krankenversicherung. In China bietet das Unternehmen die von Linde finanzierte Krankenzusatzversicherung auch den Familien von Mitarbeitern an und ermöglicht vergünstigte Beiträge. Darüber hinaus finanziert Linde in China seit 2012 Angestellten von Kontraktoren eine Krankenzusatzversicherung zu den gleichen Bedingungen wie den eigenen Mitarbeitern.

> Mehr zur Vergütung von Führungskräften im Geschäftsbericht
> Mehr zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat im Geschäftsbericht
> Mehr zu Altersvorsorge im Geschäftsbericht

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