Global Compact

Linde unterstützt den Global Compact der Vereinten Nationen. Wir berichten jedes Jahr, wie wir die zehn Prinzipien des Global Compact in unseren Geschäftsaktivitäten umsetzen. Dieser Fortschrittsbericht ist Bestandteil des Corporate Responsibility Berichts 2012. Relevante Inhalte im Sinne des Global Compact sind in den Themenkapiteln des Online-Berichts mit dem Global-Compact-Logo gekennzeichnet. Zudem enthält der GRI- und Global-Compact-Index Verweise auf diese Inhalte.

The Global Compact (Logo)

Wir berichten erneut in Übereinstimmung mit dem „Advanced Level“ des UN Global Compact. Um dieses höchste Niveau der Fortschrittsberichterstattung zu erreichen, legen wir neben diesem Bericht eine Selbstauskunft zu 24 Kriterien vor. Diese ist auf der Internetseite des UN Global Compact abrufbar. Ebenso berücksichtigen wir den Blueprint for Corporate Sustainability Leadership, ein Aktionsplan, der von der Global-Compact-LEAD-Plattform initiiert wurde.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über Selbstverpflichtungen, Standards und Managementsysteme bei Linde, die uns helfen, die Prinzipien des Global Compact in Geschäftsprozesse zu integrieren. Außerdem berichten wir über Fortschritte im Jahr 2012 sowie Pläne für die Zukunft. Weitere Informationen zu der Umsetzung der Prinzipien sind in den Texten der jeweiligen Handlungsfelder beschrieben.

Umsetzung der Prinzipien des UN Global Compact in Geschäftsprozessen

 

 

 

 

Menschenrechte

 

 

 

 

Prinzipien

 

Prinzip 1:
Achtung und Unterstützung der internationalen Menschenrechte

 

 

Prinzip 2:
Keine Beteiligung des Unternehmens an Menschenrechtsverletzungen

 

Systeme

 

In dem für alle Mitarbeiter verbindlichen Verhaltenskodex bekennt sich Linde zu Schutz und Förderung der Menschenrechte und den Kernprinzipien der internationalen Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen.

 

 

Unsere ethisch-rechtlichen Grundsätze Beschaffung für den globalen Einkauf orientieren sich an den Grundsätzen der Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

 

 

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter schützen wir in Übereinstimmung mit unserer globalen Richtlinie für Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz und Qualität. In unser Management für Gesundheitsschutz und Produktsicherheit beziehen wir auch Kontraktoren und weitere Geschäftspartner mit ein.

 

 

Ziel unseres Compliance-Programms ist es, Fehlverhalten vorzubeugen, aber auch mögliche Verstöße zu erkennen. Verdachtsfälle können über die Linde Integrity Line gemeldet werden.

 

Fortschritte im Berichtsjahr

 

Im Jahr 2012 haben wir erneut auf einheitlicher Basis eine interne globale Umfrage zu Sozialstandards und Menschenrechten durchgeführt. Ziel ist es zu überprüfen, ob unsere Gesellschaften Prozesse eingeführt haben, die soziale Standards absichern. Diese sollen beispielsweise Kinder- und Zwangsarbeit sowie Diskriminierung verhindern sowie das Recht auf Kollektivverhandlungen und Versammlungsfreiheit achten.

 

 

Auch von unseren Lieferanten erwarten wir, dass sie soziale Standards einhalten. Die in den verschiedenen Divisionen geltenden Nachhaltigkeitsanforderungen für Lieferanten sollen im Jahr 2013 in einer Richtlinie zusammengeführt und ergänzt werden. Zudem haben wir Anfang 2013 in unser firmeneigenes Intranet ein neues Informations-Portal für unsere Mitarbeiter zu diesem Thema integriert. Im Jahr 2012 führten wir über 100 Audits bei bei Engineering-Lieferanten durch.

 

 

 

 

 

> Mehr zu Arbeits- und Sozialstandards

 

 

> Mehr zu Lieferkettenmanagement

 

 

 

 

 

Arbeitsnormen

 

 

 

 

Prinzipien

 

Prinzip 3:
Wahrung der Vereinigungsfreiheit und des Rechts auf Kollektivverhandlungen

 

 

Prinzip 4:
Abschaffung jeglicher Form der Zwangsarbeit

 

 

Prinzip 5:
Abschaffung der Kinderarbeit

 

 

Prinzip 6:
Keine Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung

 

Systeme

 

Der Linde Verhaltenskodex enthält unser Bekenntnis zu Schutz und Förderung der Menschenrechte. Dazu gehören das Verbot von Diskriminierung und Belästigung, Sklaverei und Leibeigenschaft sowie das Recht auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit und auf gerechte Entlohnung.

 

 

Unsere ethisch-rechtlichen Grundsätze Beschaffung für den globalen Einkauf behandeln die Themen Zwangsarbeit und Kinderarbeit, Kommunikations- und Verhandlungsstrukturen zwischen Arbeitgebern und Belegschaft sowie Chancengleichheit und Gleichbehandlung.

 

 

Auch unser Diversity-Management hat das Ziel, Diskriminierung auszuschließen sowie Chancengleichheit aktiv zu fördern.

 

Fortschritte im Berichtsjahr

 

Im Jahr 2012 haben wir erneut auf einheitlicher Basis eine globale Umfrage zu Sozialstandards und Menschenrechten durchgeführt. Ziel ist es zu überprüfen, ob unsere Gesellschaften Prozesse eingeführt haben, die soziale Standards absichern. Diese sollen beispielsweise Kinder- und Zwangsarbeit sowie Diskriminierung verhindern sowie das Recht auf Kollektivverhandlungen und Versammlungsfreiheit achten.

 

 

Seit 2012 beschäftigen sich mehrere neue Arbeitsgruppen mit verschiedenen Aspekten und Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen im Unternehmen. Im Jahr 2012 waren rund 20 Prozent unserer Mitarbeiter weiblich sowie mehr als 11 Prozent unserer oberen Führungskräfte. Der Anteil von Frauen im wichtigsten Entwicklungsprogramm für das mittlere Management stieg auf 29 Prozent.

 

 

 

 

 

> Mehr zu Arbeits- und Sozialstandards

 

 

> Mehr zu Vielfalt und Chancengleichheit

 

 

 

 

 

Umweltschutz

 

 

 

 

Prinzipien

 

Prinzip 7:
Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen

 

 

Prinzip 8:
Förderung von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt

 

 

Prinzip 9:
Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien

 

Systeme

 

Unser Bekenntnis zum Schutz der Umwelt ist im verbindlichen Verhaltenskodex von Linde festgeschrieben. Unsere globale Richtlinie für Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz und Qualität (SHEQ-Policy) legt den Rahmen für die Umsetzung dieser Vorgaben fest.

 

 

Unser Umweltmanagementsystem und unser Risikomanagement ebenso wie unser Programm für Produktsicherheit sind darauf ausgerichtet, Umweltrisiken unserer Prozesse und Produkte zu minimieren. Dazu gehören Vorsorgemaßnahmen wie Risikoanalysen und Zertifizierungen unserer Standorte nach internationalen Standards genauso wie Kontrollmechanismen, wie zum Beispiel Audits.

 

 

Auch die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter für Umwelt- und Sicherheitsthemen nimmt eine wichtige Rolle ein, zum Beispiel durch Schulungen.

 

 

Mit Energie- und Umwelttechnologien trägt Linde dazu bei, großen ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Wir verfügen über ein breites Portfolio an Technologien, die helfen, fossile Energieträger umweltfreundlicher als bisher zu nutzen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Zudem treiben wir die Entwicklung alternativer Treibstoffe und regenerativer Energien voran. Durch den Einsatz von Gasen können zudem die Qualität von Roh- und Trinkwasser verbessert und Abwässer saniert werden.

 

 

Auch im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements setzen wir uns für den Umweltschutz ein.

 

Fortschritte im Berichtsjahr

 

Im Jahr 2012 wurden an 53,6 Prozent unserer Standorte Umweltaudits durchgeführt. Bei Kunden führten wir rund 530 Audits durch, um sicherzustellen, dass die Voraussetzungen für eine sachgerechte Handhabung mit Gasen vorliegen.

 

 

Fast die Hälfte der Mitarbeiter von Linde Gas hat an Schulungen zu Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz teilgenommen.

 

 

Wir haben uns zwei neue globale Ziele für den Klimaschutz gesetzt. Bis 2017 wollen wir die durchschnittliche Energieintensität im Anlagendesign bei unseren weltweit installierten Luftzerlegungs-Anlagen um 5 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2008 verbessern. Darüber hinaus wollen wir bis zum Jahr 2015 – verglichen mit dem Basisjahr 2009 – die Energieeffizienz unserer installierten Wasserstoff-Anlagen um 2 Prozent erhöhen.

 

 

Auch im Bereich Transportsicherheit haben wir uns ein neues Ziel gesetzt: Bis Ende 2017 wollen wir die Häufigkeit schwerwiegender Transportunfälle im Vergleich zum Basisjahr 2012 halbieren.

 

 

Wir entwickeln kontinuierlich neue Anwendungsgebiete für unsere Gase und arbeiten daran, Verfahren und Anlagentechnologien noch weiter zu verbessern Im Jahr 2012 hat Linde unter anderem ein Verfahren entwickelt, das den Ausstoß von umweltschädlichen Stickoxiden bei der Herstellung von Glas reduziert.

 

 

 

 

 

> Mehr zu Audits

 

 

> Mehr zu Energieeffizienz

 

 

> Mehr zu Klimaschutz

 

 

> Mehr zu Transportsicherheit

 

 

> Mehr zu Innovationen

 

 

> Mehr zu Produkten für Umweltschutz und Energiesicherheit

 

 

 

 

 

Korruptionsbekämpfung

 

 

 

 

Prinzipien

 

Prinzip 10:
Eintreten gegen alle Arten der Korruption, einschließlich Erpressung und Bestechung

 

Systeme

 

Das Verbot von Korruption ist im Verhaltenskodex für alle Mitarbeiter weltweit festgeschrieben.

 

 

Weitere, ergänzende Leitlinien führen diese Selbstverpflichtung weiter aus. Hierzu gehören Bestimmungen im Bereich des Wettbewerbs- und Kartellrechts sowie unsere ethisch-rechtlichen Einkaufsbestimmungen.

 

 

Ziel unseres Compliance-Programms ist es vor allem, Fehlverhalten vorzubeugen, aber auch mögliche Verstöße zu untersuchen und zu verfolgen. Verdachtsfälle können über die Linde Integrity Line gemeldet werden.

 

Fortschritte im Berichtsjahr

 

Im Jahr 2012 haben wir eine neue globale Richtlinie zur Korruptionsprävention verabschiedet, die Anfang 2013 in Kraft getreten ist.

 

 

Um unseren Mitarbeitern aktuelle Informationen zu Compliance-Richtlinien und Ansprechpartnern noch leichter zugänglich zu machen, hat Linde 2012 ein neues Compliance-Portal im Intranet eingerichtet.

 

 

Bis Ende 2012 haben wir mehr als 36.000 E-Learning-Schulungen zu unserem Verhaltenskodex durchgeführt. Mehr als 6.000 Mitarbeiter weltweit wurden von 2009 bis 2012 in Präsenzschulungen unterrichtet. Im Jahr 2012 hat Linde eine neue Online-Schulung zum Kartellrecht eingeführt, an der bisher etwa 3.500 Mitarbeiter teilgenommen haben.

 

 

 

 

 

> Mehr zu Compliance