Stakeholder einbeziehen

Wir treten regelmäßig auf unterschiedliche Weise mit  unseren wichtigsten Stakeholdern in Kontakt. Hierzu zählen unsere Mitarbeiter, Aktionäre, Kunden, Lieferanten, Nichtregierungsorganisationen, die Politik, die Wissenschaft, Nachbarn und die Öffentlichkeit.

Die Corporate-Responsibility-Abteilung von Linde beantwortete im Berichtsjahr über 1.600 Stakeholder-Fragen zu Themen der Nachhaltigkeit. Zu den Schwerpunkten gehörten Umweltthemen sowie Fragen zur Corporate Governance oder zur Lieferkette. Auch zu einzelnen Fachthemen suchen wir den Austausch: Im Berichtsjahr war Linde in Deutschland beispielsweise Gastgeber des Bundesalgenstammtischs, bei dem mehr als 150 Experten aus Wissenschaft und Industrie zum Thema nachwachsende Rohstoffe diskutierten. Im Dialog mit der Politik war im Jahr 2012 insbesondere die Energiewende ein zentrales Thema. Im Vordergrund standen dabei effiziente und saubere Technologien, zum Beispiel unsere Umwelt- und Energielösungen, die wir unter dem Oberbegriff „Clean Technology by Linde“ zusammenfassen. Gemeinsam mit Branchenverbänden setzte sich Linde zudem für die Sicherung einer wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Energieversorgung sowie für nachhaltige Lösungen im Mobilitäts- und Verkehrsbereich ein.

1.600Stakeholder-Fragen beantwortet

Durch unsere Mitarbeit in Verbänden und Wissenschaftskooperationen lernen wir von den Erfahrungen anderer und entwickeln unter anderem gemeinsame Lösungen und Positionen für Nachhaltigkeit, zum Beispiel zu Themen wie dem Klimaschutz oder dem sicheren Umgang mit Gasen. Linde engagiert sich in nationalen, europäischen und internationalen Branchen- und Wirtschaftsverbänden. Dazu gehören beispielsweise der Verband der Chemischen Industrie (VCI), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Europäische Industriegaseverband (EIGA) sowie der Asiatische Industriegaseverband (AIGA). Darüber hinaus ist Linde einigen ausgewählten Netzwerken für unternehmerische Verantwortung beigetreten. Hierzu gehören der UN Global Compact und econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

Auch in Kooperationen mit der Wissenschaft und anderen Unternehmen engagieren wir uns. So zählt Linde zu den Gründungsmitgliedern der Clean Energy Partnership (CEP), dem größten Demonstrationsprojekt für Wasserstoff-Mobilität in Europa. Seit 2008 wird die Kooperation durch das Bundesverkehrsministerium gefördert. Partner der CEP sind Technologie-, Mineralöl- und Energiekonzerne sowie große Automobilhersteller und zwei führende Betriebe des öffentlichen Nahverkehrs. Gemeinsam mit zwei Unternehmenspartnern hat Linde im Jahr 2012 zudem ein Pilotprojekt im Bereich Wind-Wasserstoff ins Leben gerufen. Die Kooperation sieht vor, an einer sogenannten Multi-Energie-Tankstelle am zukünftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg Wasserstoff per Elektrolyse aus Windenergie zu erzeugen.

Darüber hinaus unterstützt Linde über Mitgliedschaften Organisationen, die etwa im Bereich Umweltschutz oder Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktiv sind. Beispiele hierfür sind das Institute of Professional Environmental Practice (IPEP) in Nordamerika, die Korea Environmental Preservation Association (KEPA) oder das Green Network in Dänemark.

> Mehr zum Dialog mit Aktionären
> Mehr zu Wasserstoff-Projekten im Geschäftsbericht 2012

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Das wollten Sie von uns wissen...

Fragen aus dem Stakeholderdialog 2012

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