Vergütung und Sozialleistungen

Die Vergütung von Mitarbeitern besteht bei Linde aus verschiedenen Bestandteilen. Neben einem fixen Grundgehalt gehören dazu je nach Position auch variable Anteile. Darüber hinaus bieten wir Mitarbeitern Sozialleistungen an, die sich nach den jeweiligen regionalen Rahmenbedingungen richten. Zu diesen Leistungen zählen die betriebliche Altersversorgung, Zuschüsse zu oder Sonderkonditionen bei Krankenversicherungen sowie medizinische Vorsorgeleistungen. Insgesamt wendete Linde im Berichtsjahr 3,423 Mrd. EUR (Vj. 3,117 Mrd. EUR) für Personalkosten auf, davon 2,974 Mrd. EUR für Gehälter (inklusive Sozialversicherungsbeiträge) und 193 Mio. EUR für die Altersversorgung. Im Berichtsjahr waren 45,6 Prozent unserer Mitarbeiter über Kollektivvereinbarungen beschäftigt (Vj. 45,1 Prozent).

193 Mio. EUR

für Altersversorgung investiert

Grundlage für eine vergleichbare und faire Beurteilung der Mitarbeiter ist unser Performance-Management-System. Dafür haben wir ein globales IT-Modul eingeführt. Über dieses System wird die Leistungsbewertung, die für alle Führungskräfte weltweit verbindlich ist, auf einer einheitlichen Basis durchgeführt. Zu den Bestandteilen des globalen Performance-Management-Systems gehören Stellenbewertungen aller Führungskräftepositionen. Sie berücksichtigen die Kriterien Transparenz, Gleichbehandlung und marktgerechte Bezahlung. Die Vergütung überprüfen wir durch interne und externe Vergleiche auf Marktüblichkeit und Angemessenheit. Die Entlohnung von Führungskräften orientiert sich an der Zielerreichung des Unternehmens sowie an der individuellen Leistung der Mitarbeiter. Über den Linde Long Term Incentive Plan sind obere Führungskräfte an der Wertsteigerung des Unternehmens beteiligt. Im Jahr 2013 haben Führungskräfte unterhalb der Vorstandsebene über das Programm in 24.701 Linde Aktien investiert. Für jede dieser Aktien erhalten sie nach Ablauf der vierjährigen Haltefrist eine weitere Aktie vom Unternehmen.

Im Berichtsjahr haben wir eine exemplarische Analyse der Gehälter von Mitarbeitern durchgeführt, die im außertariflichen Bereich eingestellt sind. Im Fokus standen die Zentralen der Bereiche Linde AG, Linde Gas, Linde Gas Deutschland und Linde Engineering. Die Analyse ergab keine signifikanten Unterschiede in der Vergütung von weiblichen und männlichen Mitarbeitern für vergleichbare Positionen.

Mitarbeiter in über 50 Ländern profitieren von Leistungen der betrieblichen Alters- und Gesundheitsvorsorge. Rund 80 Prozent unserer Belegschaft sind in betriebliche Versorgungssysteme einbezogen. Über Pensionspläne mit direkten Ansprüchen an das Unternehmen (Defined Benefit-Pensionspläne) werden 27.475 aktive Mitarbeiter mit einer Betriebsrente versorgt; 18.309 ehemalige Mitarbeiter haben einen unverfallbaren Anspruch auf eine Firmenpension erworben. Insgesamt beziehen 31.006 Pensionäre des Konzerns eine Betriebsrente.

Linde hat weltweit verbindliche Regeln für die Veränderung, Neueinführung oder Schließung von Versorgungswerken festgelegt. Solche Eingriffe müssen zuvor mit dem Global Pension Committee abgestimmt werden. Dieses Gremium ist mit dem Vorsitzenden des Vorstands, dem Finanzvorstand sowie mit Experten aus den Bereichen Bilanzen, Finanzen und Personal besetzt.