Global Compact

Linde unterstützt den Global Compact der Vereinten Nationen. Wir berichten jährlich, wie wir die zehn Prinzipien des Global Compact in unserem Unternehmen umsetzen. Dieser Fortschrittsbericht ist Bestandteil des Corporate Responsibility Berichts. Relevante Inhalte im Sinne des Global Compact sind auf den Seiten des Online-Berichts mit dem Global-Compact-Logo gekennzeichnet. Darüber hinaus enthält der GRI- und Global-Compact-Index Verweise auf diese Inhalte.

Wir berichten erneut in Übereinstimmung mit dem „Advanced Level“ des UN Global Compact. Um dieses höchste Niveau der Fortschrittsberichterstattung zu erreichen, legen wir neben diesem Bericht eine Selbstauskunft zu 24 Kriterien vor. Diese ist auf der Internetseite des UN Global Compact abrufbar. Ebenso berücksichtigen wir den Blueprint for Corporate Sustainability Leadership, einen Aktionsplan, der von der Global-Compact-LEAD-Plattform initiiert wurde.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über Selbstverpflichtungen, Standards und Managementsysteme, die uns helfen, die Prinzipien des Global Compact in unsere Geschäftsprozesse zu integrieren. Außerdem berichten wir über Fortschritte im Jahr 2013 sowie über Pläne für die Zukunft. Weitere Informationen über die Umsetzung der Prinzipien sind in den Texten der jeweiligen Handlungsfelder beschrieben.

Umsetzung der Prinzipien des UN Global Compact in Geschäftsprozessen

 

 

 

 

Menschenrechte

 

 

 

 

Prinzipien

 

Prinzip 1:
Achtung und Unterstützung der internationalen Menschenrechte

 

 

Prinzip 2:
Keine Beteiligung des Unternehmens an Menschenrechtsverletzungen

 

Systeme

 

In unserem für alle Mitarbeiter verbindlichen Verhaltenskodex bekennen wir uns zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte und zu den Kernprinzipien der internationalen Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen.

 

 

Unsere Einkaufsrichtlinien orientieren sich an den Grundsätzen der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

 

 

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter schützen wir in Übereinstimmung mit unserer globalen Richtlinie für Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz und Qualität. In unser Sicherheitsmanagement beziehen wir auch Kontraktoren und weitere Geschäftspartner mit ein.

 

 

Ziel unseres Compliance Management Systems ist es Fehlverhalten vorzubeugen, aber auch mögliche Verstöße zu erkennen. Verdachtsfälle können über die Linde Integrity Line gemeldet werden.

 

Fortschritte im Berichtsjahr

 

Anfang 2014 hat der Vorstand der Linde AG eine Position zum Thema Menschenrechte für den Konzern verabschiedet. Darin bekräftigt Linde die Unterstützung der Menschenrechte und beschreibt die Prozesse des Unternehmens, die diese Verpflichtung bestätigen.

 

 

Im Jahr 2013 haben wir weiter untersucht, in welchem Umfang die globalen Richtlinien des Konzerns die Einhaltung von Menschenrechten berücksichtigen. Zu den bisher überprüften und angepassten Richtlinien und Prozessen gehören der Verhaltenskodex, Einkaufsrichtlinien, -bedingungen und -verträge, die Integrity Line Policy und das Konzernrisikomanagement.

 

 

Im Jahr 2013 hat der Vorstand der Linde AG einen neuen globalen Verhaltenskodex für Lieferanten verabschiedet. Dieser definiert Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Umweltschutz, soziale Verantwortung und integre Geschäftspraktiken. Bei Linde Engineering beispielsweise wurden seit der Einführung im Jahr 2013 alle neuen Lieferanten auf den Verhaltenskodex verpflichtet.

 

 

 

 

 

> Mehr zu Arbeitsstandards

 

 

> Mehr zu Menschenrechten

 

 

> Mehr zu Lieferanten

 

 

 

 

 

Arbeitsnormen

 

 

 

 

Prinzipien

 

Prinzip 3:
Wahrung der Vereinigungsfreiheit und des Rechts auf Kollektivverhandlungen

 

 

Prinzip 4:
Abschaffung jeglicher Form der Zwangsarbeit

 

 

Prinzip 5:
Abschaffung der Kinderarbeit

 

 

Prinzip 6:
Keine Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung

 

Systeme

 

Der Linde Verhaltenskodex enthält unser Bekenntnis zu Schutz und Förderung der Menschenrechte. Dazu gehören das Verbot von Diskriminierung und Belästigung, Sklaverei und Leibeigenschaft sowie das Recht auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit und auf gerechte Entlohnung.

 

 

Unsere Einkaufsrichtlinien behandeln die Themen Zwangsarbeit und Kinderarbeit, Kommunikations- und Verhandlungsstrukturen zwischen Arbeitgebern und Belegschaft sowie Chancengleichheit und Gleichbehandlung.

 

 

Unser Diversity-Management hat das Ziel, Diskriminierung auszuschließen sowie Chancengleichheit aktiv zu fördern.

 

 

Linde hat einen Konzernbetriebsrat sowie einen Europabetriebsrat mit derzeit 24 Mitgliedern, der für überregionale Themen zuständig ist. In anderen Ländern sind Mitarbeitervertretungen auf regionaler Ebene eingerichtet.

 

Fortschritte im Berichtsjahr

 

Im Jahr 2013 haben wir weiter untersucht, in welchem Umfang die globalen Richtlinien des Konzerns die Einhaltung von Menschenrechten berücksichtigen. Zu den bisher überprüften und angepassten Richtlinien und Prozessen gehören der Verhaltenskodex, Einkaufsrichtlinien, -bedingungen und -verträge, die Integrity Line Policy und das Konzernrisikomanagement. Darüber hinaus hat der Vorstand der Linde AG Anfang 2014 eine Position zum Thema Menschenrechte für den Konzern verabschiedet. Darin bekräftigt Linde die Unterstützung der Menschenrechte und beschreibt die Prozesse des Unternehmens, die diese Verpflichtung bestätigen.

 

 

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten im Bereich Diversity ist die Förderung weiblicher Führungskräfte. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Linde eine Vielzahl von Maßnahmen initiiert. Im „Global Leadership Development Circle“, dem wichtigsten Entwicklungsprogramm für obere Führungskräfte, stieg der Frauenanteil im Jahr 2013 auf 23,4 Prozent. Dies entspricht annähernd einer Verdoppelung. Am „Global Talent Circle“ für das mittlere Management nahmen 35,6 Prozent Frauen teil (Vj. 29,0 Prozent).

 

 

Im Jahr 2013 hat der Vorstand der Linde AG einen neuen globalen Verhaltenskodex für Lieferanten verabschiedet. Dieser definiert Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Umweltschutz, soziale Verantwortung und integre Geschäftspraktiken.

 

 

 

 

 

> Mehr zu Arbeitsstandards

 

 

> Mehr zu Vielfalt

 

 

> Mehr zu Lieferanten

 

 

 

 

 

Umweltschutz

 

 

 

 

Prinzipien

 

Prinzip 7:
Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen

 

 

Prinzip 8:
Förderung von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt

 

 

Prinzip 9:
Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien

 

Systeme

 

Unser Bekenntnis zum Schutz der Umwelt ist im verbindlichen Verhaltenskodex von Linde festgeschrieben. Unsere globale Richtlinie für Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz und Qualität legt den Rahmen für die Umsetzung dieser Vorgaben fest.

 

 

Unser Umweltmanagementsystem und unser Risikomanagement sind darauf ausgerichtet, Umweltrisiken unserer Prozesse und Produkte zu minimieren. Zu unseren Maßnahmen gehören Risikoanalysen und Zertifizierungen unserer Standorte nach internationalen Standards sowie Kontrollmechanismen, wie zum Beispiel Audits.

 

 

Unsere Mitarbeiter sensibilisieren wir für Umwelt- und Sicherheitsthemen, zum Beispiel durch Schulungen.

 

 

Mit Energie- und Umwelttechnologien trägt Linde dazu bei, großen ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Wir verfügen über ein breites Portfolio an Technologien, die helfen, fossile Energieträger umweltfreundlicher als bisher zu nutzen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Zudem treiben wir die Entwicklung alternativer Treibstoffe und regenerativer Energien voran. Durch den Einsatz von Gasen können zudem die Qualität von Roh- und Trinkwasser verbessert und Abwässer saniert werden.

 

 

Wir haben unsere Kompetenzen gebündelt und Aktivitäten in einer zentralen Clean Energy Group zusammengeführt. Dieses geschäftsübergreifend tätige Team arbeitet an der Entwicklung innovativer Produkte und Prozesse, die dazu beitragen, erneuerbare Energien wirtschaftlich nutzbar zu machen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu senken und klimaschädigende Emissionen zu reduzieren.

 

 

Auch im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements setzen wir uns für den Umweltschutz ein.

 

Fortschritte im Berichtsjahr

 

Wir haben uns das Ziel gesetzt, die durchschnittliche Energieintensität unserer weltweit installierten Luftzerlegungs-Anlagen bis 2017 um 5 Prozent zu verbessern. Basisjahr ist 2008. Bis Ende 2013 konnten wir die durchschnittliche Energieintensität bereits um 3,8 Prozent verbessern. Im Jahr 2013 haben wir rund 300 Projekte identifiziert, die dazu beitragen, den Energieverbrauch des Unternehmens zu senken.

 

 

Für Standorte, an denen besonders sensitive Chemikalien produziert oder gehandhabt werden, haben wir spezielle Risikobeurteilungen für Produktsicherheit entwickelt. Diese werden weltweit auf einheitlicher Basis vorgenommen. In 17 Ländern führte Linde bisher entsprechende Prüfungen durch. Im Berichtsjahr stand hier die Region Südostasien im Fokus.

 

 

Im Jahr 2013 haben mehr als die Hälfte der Mitarbeiter von Linde Gas an Schulungen zu Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz teilgenommen. An rund 52 Prozent der Linde Standorte wurden Umweltaudits durchgeführt.

 

 

2013 haben wir gemeinsam mit einem anderen Unternehmen ein mobiles System für die Behandlung von Schiffsemissionen entwickelt. Es verbessert die Reinigung von Schiffen, die Chemikalien transportieren.

 

 

Gemeinsam mit fünf Partnern aus der Energie- und Automobilindustrie unterzeichnete Linde im September 2013 einen Aktionsplan für den Aufbau von ca. 400 Wasserstofftankstellen in Deutschland bis zum Jahr 2023.

 

 

 

 

 

> Mehr zu Audits

 

 

> Mehr zu Energieeffizienz

 

 

> Mehr zu Klimaschutz

 

 

> Mehr zu Transport

 

 

> Mehr zu Innovation

 

 

> Mehr zu Produkten für Klimaschutz und Energieeffizienz

 

 

 

 

 

Korruptionsbekämpfung

 

 

 

 

Prinzipien

 

Prinzip 10:
Eintreten gegen alle Arten der Korruption, einschließlich Erpressung und Bestechung

 

Systeme

 

Das Verbot von Korruption ist im Verhaltenskodex für alle Mitarbeiter weltweit festgeschrieben.

 

 

Weitere, ergänzende Leitlinien führen diese Selbstverpflichtung weiter aus. Hierzu gehören Bestimmungen im Bereich des Wettbewerbs- und Kartellrechts sowie unsere ethisch-rechtlichen Einkaufsbestimmungen.

 

 

Ziel unseres Compliance-Programms und unserer Compliance Organisation ist es, Fehlverhalten vorzubeugen, aber auch mögliche Verstöße zu untersuchen und zu verfolgen. Verdachtsfälle können über die Linde Integrity Line gemeldet werden.

 

 

Die Integrity Line bietet internen und externen Stakeholdern die Möglichkeit, Zweifel und Verdachtsfälle zu melden.

 

Fortschritte im Berichtsjahr

 

Im Jahr 2013 haben wir eine neue globale Richtlinie zur Korruptionsprävention eingeführt.

 

 

Bis Ende 2013 hat Linde mehr als 42.500 E-Learning-Schulungen zum Verhaltenskodex sowie ca. 7.500 E-Learning-Schulungen zum Kartellrecht durchgeführt. Außerdem wurden mehr als 10.000 Teilnehmer vor Ort durch qualifizierte Trainer geschult. Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 2013 mehr als 3.500 Anfragen zu Compliance-Themen von unseren Compliance-Officern beantwortet.

 

 

Nach Hinweisen über die Integrity Line haben die Interne Revision, die Personalabteilung, die Rechtsabteilung und die Abteilung für Gesundheitsschutz, Sicherheit und Umweltschutz im Jahr 2013 weltweit 88 Untersuchungen durchgeführt.

 

 

 

 

 

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