Sicherheit und Umweltschutz

Ziele

+2%

Energieeffizienz bei installierten HyCO-Anlagen bis 2015

-50%

schwere Transportereignisse
bis 2017

-5%

Energieintensität bei installierten Luftzerlegungs-Anlagen bis 2017

Fortschritte

1.500
Fahrer

in Südostasien zum Vermeiden von Unfällen mit Motorrädern geschult

-17%

schwere Transportereignisse im Vergleich zum Vorjahr

-1,4
Millionen Tonnen CO2-Emissionen

vermieden durch verbesserte Energieintensität bei Luftzerlegungs-Anlagen, durchschnittliche Energieintensität um 3,8 Prozent verbessert

35 Mio. EUR
Kosteneinsparungen

durch Energieeffizienzprojekte im Jahr 2013

60%
Recyclingquote

durch Pilotprojekt für Abfallmanagement in Großbritannien

Ausblick

Umweltmanagement verbessern:

Erkenntnisse aus Pilotprojekten für Abfallmanagement in Südostasien und Großbritannien auf weitere Länder ausweiten; weitere ISO 14001-Zertifizierungen für Engineering-Standorte geplant

Sensibilisierung für Sicherheit:

globale Initiative zu wichtigsten Sicherheitsthemen geplant

Produktverantwortung:

Investition von 3 Mio. EUR geplant, um Sicherheitsdatenblätter für Produkte zu verbessern und die Kennzeichnung von Produkten bei Transporten weiterzuentwickeln

Strategie

Wir haben konzernweit gültige Managementsysteme für Sicherheit und Umweltschutz eingerichtet. Im Fokus stehen insbesondere die Standorte des Unternehmens, der Transport von Produkten und ihre Nutzung durch Kunden. Dabei konzentrieren wir uns auf das Minimieren von Sicherheitsrisiken und Umweltauswirkungen sowie auf den effizienten Einsatz von Energie, Ressourcen und Materialien. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Geschäftsprozesse sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten.

Unsere Managementsysteme für Sicherheit und Umweltschutz basieren auf weltweit gültigen Standards und Richtlinien. Durch Audits prüfen wir, ob diese Selbstverpflichtungen eingehalten werden. Um mögliche Schwachstellen zu analysieren, haben wir darüber hinaus einen globalen Prozess implementiert, durch den wir Ereignisse mit Relevanz für Sicherheit und Umweltschutz dokumentieren und auswerten. Auch Beinaheereignisse, aus denen wir wichtige Erkenntnisse gewinnen können, werden auf diesem Weg erfasst. Im Jahr 2013 haben wir 59 Informationsblätter mit der Beschreibung des jeweiligen Vorfalls, der Hauptursachen und der daraus abgeleiteten Maßnahmen intern kommuniziert.

Weltweit erstellen wir zudem Gefahrenabwehrpläne, um auf kritische Zwischenfälle vorbereitet zu sein. Sie dienen dem Schutz von Mitarbeitern, Nachbarn und Unternehmenseigentum. Dabei berücksichtigen wir mögliche Auswirkungen auf Standorte und Geschäftsprozesse durch Ereignisse wie Brände oder Explosionen, Naturkatastrophen, Kriminalität oder Pandemien. Bei den Themen Sicherheit und Umweltschutz arbeiten wir auch mit Kommunen vor Ort zusammen. Im Jahr 2013 führten wir beispielsweise in mehreren asiatischen Ländern gemeinsam mit lokalen Behörden Sicherheitsübungen durch.

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Schulungen, Audits und Zertifizierungen (in Prozent)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2013

 

2012

 

2011

 

2010

Geprüft von KPMG

1

Die angegebenen Werte beziehen sich auf interne und externe Audits, die an Produktionsstandorten weltweit durchgeführt wurden.

Standorte, an denen Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Audits durchgeführt wurden1

 

58,1

 

62,4

 

54,5

 

53,2

Standorte, an denen Umweltaudits durchgeführt wurden1

 

51,8

 

54,5

 

49,1

 

47,8

Produktionsstandorte mit ISO 9001 Zertifizierung

 

77,9

 

79,6

 

76

 

72

Produktionsstandorte mit ISO 14001 Zertifizierung

 

31,8

 

31,8

 

33

 

28

Produktionsstandorte mit OHSAS 18001

 

17,8

 

17,7

 

22

 

22

Mitarbeiter von Linde Gas, die an HSE-Schulungen teilgenommen haben

 

57,8

 

54,0

 

50,3

 

47,2

Als Folge der erstmaligen Anwendung neuer bzw. geänderter Rechnungslegungsstandards, wurden im Geschäftsjahr 2013 mehrere Standorte in die Berichterstattung aufgenommen. Finanz-, Umwelt- und Mitarbeiterkennzahlen wurden für das Jahr 2012 um diesen Effekt rückwirkend angepasst. Außerdem wurden die Kennzahlen zu Mitarbeitern, Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit und Umweltschutz rückwirkend für das Jahr 2012 um die Effekte aus der Akquisition des US-Homecare Unternehmens Lincare angepasst. Um die Vergleichbarkeit zwischen den Jahren 2012 und 2013 sicherzustellen, wurde für Lincare das gesamte Jahr 2012 berichtet.

Mitarbeiter schulen wir systematisch zu betrieblichem Gesundheitsschutz, zu Arbeits- und Produktsicherheit und zu Umweltrisiken. Im Jahr 2013 haben wir zudem eine weltweite Kampagne gestartet, um unsere Mitarbeiter verstärkt auf Sicherheitsthemen aufmerksam zu machen, die für unser Unternehmen besonders relevant sind. Rund 30.000 Mitarbeiter wurden im Berichtsjahr zum Thema „Arbeitserlaubnis für Arbeiten mit erhöhtem Gefahrenpotenzial“ geschult, rund 20.000 Mitarbeiter auf dem Gebiet „Arbeiten in der Höhe“. Weitere Schulungen sind für 2014 geplant.

Unser Engagement in den Bereichen Umwelt- und Sicherheitsmanagement wurde im Berichtsjahr erneut mehrfach gewürdigt. Wir erhielten unter anderem mehrere Preise des Europäischen Industriegaseverbands (EIGA) für Transport- und Anlagensicherheit. In Belgien und Thailand wurde Linde für Maßnahmen zur Reduzierung von Umweltauswirkungen – wie etwa CO2-Emissionen – ausgezeichnet.

Hinweisen, wie wir uns verbessern können, gehen wir nach. Im Berichtsjahr wurden 24 umweltbezogene Beschwerden an Linde gerichtet (Vj. 14). Thema war vor allem Lärm. Darüber hinaus ereigneten sich 25 meldepflichtige Umweltereignisse (Vj. 29). In der Folge zahlten wir kleinere Beträge an Umweltstrafzahlungen und Mahngebühren in Höhe von insgesamt rund 14.000 EUR (Vj. 29.000 EUR).

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