Emissionen in die Luft

Die Emissionen luftfremder Stoffe kontrollieren wir in Übereinstimmung mit den jeweiligen lokalen Vorgaben. In unseren Luftzerlegungs-Anlagen entstehen in der Regel kaum direkte Emissionen in die Luft. In anderen Produktionsprozessen des Unternehmens fallen teilweise Emissionen von anorganischen Gasen wie Kohlenstoffmonoxid (CO), Schwefeloxiden (SOX), Stickoxiden (NOX), Ammoniak (NH3) sowie leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC) an. Die VOC-Emissionen werden vor allem beim Lackieren und Reinigen von Metallen wie Gasflaschen, Speichertanks oder Anlagenteilen freigesetzt.

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Emissionen in die Luft1 (in Tonnen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

2013

 

2012

 

2011

 

2010

Geprüft von KPMG

1

Die Emissionen werden in Übereinstimmung mit den lokal geltenden Vorschriften erhoben und für Standorte berichtet, die dazu gesetzlich verpflichtet sind.

VOC (flüchtige organische Verbindungen)

 

92

 

109

 

206

 

182

NH3 (Ammoniak)

 

9

 

11

 

28

 

70

CO (Kohlenmonoxid)

 

1.520

 

2.895

 

1.566

 

1.747

NOx (Stickoxide)

 

5.222

 

5.556

 

1.070

 

717

SOx (Schwefeloxide)

 

96

 

391

 

543

 

620

Als Folge der erstmaligen Anwendung neuer bzw. geänderter Rechnungslegungsstandards, wurden im Geschäftsjahr 2013 mehrere Standorte in die Berichterstattung aufgenommen. Finanz-, Umwelt- und Mitarbeiterkennzahlen wurden für das Jahr 2012 um diesen Effekt rückwirkend angepasst. Außerdem wurden die Kennzahlen zu Mitarbeitern, Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit und Umweltschutz rückwirkend für das Jahr 2012 um die Effekte aus der Akquisition des US-Homecare Unternehmens Lincare angepasst. Um die Vergleichbarkeit zwischen den Jahren 2012 und 2013 sicherzustellen, wurde für Lincare das gesamte Jahr 2012 berichtet.

Der Anstieg der Stickoxid-Emissionen in den Jahren 2013 und 2012 im Vergleich zu den Vorjahren ist vor allem auf die neuen Regeln zur Rechnungslegung zurückzuführen. Diese führten im Jahr 2013 und rückwirkend für das Jahr 2012 zu einer Anpassung bei der Anzahl zu berichtender Standorte. Es wurden Gemeinschaftsunternehmen berücksichtigt, die in den Vorjahren nicht in die Berichterstattung einbezogen waren.

Gemeinsam mit Kunden und Partnern arbeiten wir an Lösungen, um derartige Emissionen zu verringern. So haben wir im Jahr 2013 gemeinsam mit einem anderen Unternehmen ein mobiles System für die Behandlung von Schiffsemissionen entwickelt. Es verbessert die Reinigung von Schiffen, die Chemikalien transportieren. Dabei werden mithilfe von Flüssigstickstoff die Dämpfe von flüchtigen organischen Verbindungen aus Abgasen auskondensiert. Dies trägt dazu bei, die Luftqualität in Häfen zu verbessern.