Vielfalt

Vielfalt und Chancengleichheit

Als weltweit tätiges Unternehmen setzen wir auf Mitarbeiter, die lokale Märkte verstehen und mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven die Arbeit in Teams bereichern. Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte Linde Mitarbeiter aus 136 Ländern. Allein in den deutschen Gesellschaften sind 65 Nationen vertreten. Der Anteil unserer nichtdeutschen oberen Führungskräfte lag im Jahr 2014 bei mehr als 70 Prozent – diese Gruppe umfasst Mitarbeiter aus 54 Nationen. Rund 300 Linde Mitarbeiter waren im Jahr 2014 an Tochtergesellschaften im Ausland delegiert. Für das Jahr 2015 planen wir eine globale Analyse der internationalen Erfahrung unserer oberen Führungskräfte.

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Vielfalt (in %)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2014

 

2013

 

2012

 

2011

 

 

Als Folge der erstmaligen Anwendung neuer bzw. geänderter Rechnungslegungsstandards wurden im Geschäftsjahr 2013 mehrere Standorte in die Berichterstattung aufgenommen. Finanz-, Umwelt- und Mitarbeiterkennzahlen wurden für das Jahr 2012 um diesen Effekt rückwirkend angepasst. Außerdem wurden die Kennzahlen zu Mitarbeitern, Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit und Umweltschutz rückwirkend für das Jahr 2012 um die Effekte aus der Akquisition des US-Homecare Unternehmens Lincare angepasst.

Beschäftigte bis 30 Jahre

 

18,4

 

18,2

 

17,6

 

16,0

Beschäftigte zwischen 31 und 50 Jahren

 

57,5

 

58,0

 

58,4

 

59,0

Beschäftigte über 50 Jahre

 

24,1

 

23,8

 

24,0

 

25,0

Nationalitäten von Mitarbeitern in Deutschland (gesamt)

 

65

 

65

 

67

 

63

Nichtdeutsche Nationalitäten in oberen Führungspositionen

 

71,0

 

72,9

 

69,7

 

Anteil weiblicher Mitarbeiter

 

 

 

 

 

 

 

 

in der Gesamtbelegschaft

 

28,7

 

27,3

 

26,9

 

19,5

in Deutschland

 

25,4

 

25,9

 

25,4

 

in oberen Führungspositionen

 

13,9

 

13,2

 

12,3

 

11,0

im Vorstand

 

0

 

0

 

0

 

0

im Aufsichtsrat

 

16,6

 

16,6

 

8,3

 

8,3

Schwerbehinderte Mitarbeiter in Deutschland

 

3,4

 

3,5

 

3,1

 

3,6

Bereits seit mehreren Jahren ist der Wert Vielfalt fester Bestandteil unserer Führungskräfteentwicklung. Auf Vorstandsebene ist Thomas Blades für den Bereich „Diversity & Inclusion“ zuständig. Vielfalt zu fördern, ist darüber hinaus ein Bestandteil der individuellen Zielvereinbarungen für Führungskräfte in entsprechenden Positionen. In der Engineering Division nahm im Berichtsjahr in Deutschland das Diversity Committee seine Arbeit auf – ein Gremium aus erfahrenen weiblichen und männlichen Führungskräften. Es soll dazu beitragen, dass Besetzungsverfahren transparent erfolgen und Vielfalt berücksichtigen. Gemeinsam mit der Personalabteilung werden im Diversity Committee alle Bewerbungen für Führungspositionen in Bezug auf Vielfalt sowie Offenheit und Chancengleichheit im Bewerberprozess bewertet.

Ziel

13-15%

weibliche obere Führungskräfte bis 2018

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Aktivitäten im Bereich Vielfalt zielt auf die Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte. Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2018 den Anteil der Frauen in oberen Führungspositionen auf 13 bis 15 Prozent zu erhöhen. Mit Blick auf zu erwartende Änderungen des deutschen Aktiengesetzes werden wir dieses Ziel weiter konkretisieren. Im Jahr 2014 lag der Anteil weiblicher oberer Führungskräfte bei rund 14 Prozent. Für das erste Halbjahr 2015 haben wir Informations- und Kommunikationsworkshops zum Thema Gender Diversity für die obersten Führungskräfte geplant. Darüber hinaus unterstützt der Vorstand zahlreiche durch Mitarbeiterinitiativen angestoßene Maßnahmen zur Förderung von Frauen. Dazu gehören Netzwerkveranstaltungen, Trainingsprogramme für Frauen mit Führungsverantwortung oder Führungspotenzial sowie der Pilot eines internen Mentoring-Programms. Im Entwicklungsprogramm für obere Führungskräfte, dem „Global Leadership Development Circle“, stieg der Frauenanteil im Jahr 2014 auf 26,5 Prozent (Vj. 23,4 Prozent). Von den Teilnehmern des Entwicklungsprogramms für das mittlere Management waren 26,1 Prozent Frauen (Vj. 35,6 Prozent).

Weitere Themen im Bereich Vielfalt sind die Auswirkungen des demografischen Wandels und die Zusammenarbeit von Mitarbeitern aller Altersstufen. Seit 2008 setzt sich der Arbeitskreis „Familie und Beruf“ mit Fragen zur Demografiestruktur bei Linde auseinander. Bei unseren Maßnahmen des Gesundheitsmanagements und bei Angeboten für flexibles Arbeiten beachten wir die besonderen Anforderungen alternder Belegschaften.