Abfall

Abfall

Abfallprodukte unseres Unternehmens sind vor allem Öl und ölhaltiges Material, metallhaltiger Abfall oder Gasflaschen am Ende ihrer Lebensdauer. Durch geschlossene Produktkreisläufe steigern wir die Material- und Ressourceneffizienz und reduzieren Abfallmengen. Beispielsweise kann Kalkschlamm, der als Nebenprodukt der Acetylenproduktion anfällt, ohne weitere Aufbereitung in anderen Industrien eingesetzt werden. Abfall, der sich nicht zur Weiterverwendung eignet, entsorgen wir umweltgerecht. Dabei richten wir uns nach lokalen Vorgaben und klassifizieren Abfälle entsprechend den jeweiligen nationalen Gesetzen als gefährlich oder nicht gefährlich. Bei Maßnahmen zur weiteren Reduzierung von Abfällen liegt unser Schwerpunkt auf gefährlichen Abfällen. Im Berichtsjahr sank die Menge an Abfall im Vergleich zum Vorjahr, da weniger Baustellenabfälle anfielen.

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Abfall und Recycling

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015

 

2014

 

2013

 

2012

Geprüft von KPMG

Geprüft von KPMG

1

Der für das Jahr 2015 berichtete Rückgang der Abfallmenge geht vor allem auf eine Reduktion bei Baustellenabfällen zurück.

2

Teile des Abfalls werden energetisch verwertet.

Als Folge der Anwendung neuer bzw. geänderter Rechnungslegungsstandards wurden im Geschäftsjahr 2013 mehrere Standorte in die Berichterstattung aufgenommen. Finanz-, Umwelt- und Mitarbeiterkennzahlen wurden für das Jahr 2012 um diesen Effekt rückwirkend angepasst. Außerdem wurden die Kennzahlen zu Mitarbeitern, Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit und Umweltschutz rückwirkend für das Jahr 2012 um die Effekte aus der Akquisition des US-Homecare-Unternehmens Lincare angepasst.

Abfall (in Tsd. T)1 Geprüft von KPMG

 

71,5

 

94,1

 

124,9

 

81,5

davon nicht gefährliche Abfälle (in %)Geprüft von KPMG

 

69

 

76

 

76

 

70

davon gefährliche Abfälle (in %)Geprüft von KPMG

 

31

 

24

 

24

 

30

Stoffe zur Verwertung (in %)Geprüft von KPMG

 

43

 

56

 

65

 

41

Abfälle zur Verbrennung (in %)2 Geprüft von KPMG

 

20

 

15

 

14

 

18

Abfälle zur Deponie (in %)Geprüft von KPMG

 

21

 

19

 

10

 

26

Sonstige Entsorgungsmethoden (in %)Geprüft von KPMG

 

16

 

10

 

11

 

15

Da der Abfall an unseren Standorten von den unterschiedlichen Geschäftstätigkeiten abhängt, richten wir unsere Ziele zur Abfallvermeidung nach den regionalen Anforderungen aus. Im Berichtsjahr erreichten wir unser Ziel, die Abfallverwertungsquote in Großbritannien bis 2015 auf 70 Prozent zu erhöhen. Bis Ende 2015 wurden 71 Prozent des regional anfallenden Abfalls verwertet. Konzernweit lag diese Quote bei rund 43 Prozent. Im Rahmen einer nationalen Kampagne in Neuseeland haben wir im Jahr 2015 unsere Aktivitäten zur sachgerechten Entsorgung umweltschädlicher Kältemittel wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), die etwa in älteren Kühlschränken und Klimaanlagen eingesetzt werden, ausgeweitet. Gemeinsam mit anderen Unternehmen bieten wir Kunden und Nichtkunden die kostenlose Annahme und Entsorgung an. Seit dem Start der Kampagne 1993 wurden mehr als 290 Tonnen Kältemittel eingesammelt. Das entspricht auch einer Verringerung des CO2-Ausstoßes um bis zu 260.000 Tonnen. In den USA kooperieren wir seit 2009 in einem Gemeinschaftsunternehmen mit einem kalifornischen Abfalldienstleister bei der Gewinnung von Treibstoff und Energie aus Abfällen. Rund 2,3 Millionen Tonnen Müll werden jährlich verarbeitet – genug, um 300 Müllfahrzeuge mit Biogas anzutreiben und Strom für rund 8.500 Haushalte der Region zu produzieren.