Abfall

Abfall

Wir halten unseren Ressourcenverbrauch möglichst gering und prüfen kontinuierlich, wie wir Abfall vermeiden können. Unsere häufigsten Abfallprodukte sind Öl und ölhaltiges Material, metallhaltiger Abfall und Gasflaschen am Ende ihrer Lebensdauer. Mithilfe geschlossener Produktkreisläufe steigern wir die Material- und Ressourceneffizienz und reduziert Abfallmengen. Ein Beispiel ist Kalkschlamm, der als Nebenprodukt der Acetylenproduktion anfällt. Dieser kann ohne Aufbereitung in anderen Industrien eingesetzt werden. Abfall, der nicht wiederverwertet werden kann, entsorgen wir umweltgerecht. Dabei richten wir uns nach lokalen Vorgaben und klassifizieren Abfälle entsprechend den jeweiligen nationalen Gesetzen als gefährlich oder nicht gefährlich. Unser Schwerpunkt von Maßnahmen zur weiteren Reduzierung von Abfällen liegt auf gefährlichen Abfällen. Da die Abfallmenge an einzelnen Standorten von den unterschiedlichen Geschäftstätigkeiten abhängt, orientieren wir uns bei Zielen im Bereich Abfallmanagement an regionalen Anforderungen. Grundsätzlich unterliegt die Menge des Abfalls im Mehrjahresvergleich größeren Schwankungen, da sie abhängig von unseren Baustellenaktivitäten ist. Im Jahr 2016 sank die Menge an Abfall im Vergleich zum Vorjahr, da weniger nicht gefährlicher Abfall anfiel. Im Berichtsjahr haben wir rund 33 Prozent (Vj. 39 Prozent) des weltweit anfallenden Abfalls verwertet.

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Abfall und Recycling1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2016

 

2015

 

2014

 

2013

Geprüft von KPMG

Geprüft von KPMG

1

Analog zu den Erläuterungen im Finanzbericht 2016 schließen die Kennzahlen für die Jahre 2015 und 2016 das Geschäft des Logistikdienstleisters Gist aus, da es als nicht fortgeführte Aktivität berichtet wurde.

2

Teile des Abfalls werden energetisch verwertet.

AbfallGeprüft von KPMG

Tsd. t

 

63,6

 

66,1

 

94,1

 

124,9

davon nicht gefährliche AbfälleGeprüft von KPMG

%

 

63

 

66

 

76

 

76

davon gefährliche AbfälleGeprüft von KPMG

%

 

37

 

34

 

24

 

24

Stoffe zur VerwertungGeprüft von KPMG

%

 

33

 

39

 

56

 

65

Abfälle zur Verbrennung2 Geprüft von KPMG

%

 

27

 

21

 

15

 

14

Abfälle zur DeponieGeprüft von KPMG

%

 

21

 

22

 

19

 

10

Sonstige EntsorgungsmethodenGeprüft von KPMG

%

 

19

 

18

 

10

 

11

In den USA kooperieren wir seit 2009 in einem Gemeinschaftsunternehmen mit einem kalifornischen Abfalldienstleister bei der Gewinnung von Treibstoff und Energie für rund 8.500 Haushalte aus Abfällen. Rund 2,3 Mio. Tonnen Müll werden jährlich verarbeitet – genug, um 485 Müllfahrzeuge mit Biogas anzutreiben, wodurch jährlich knapp 9,5 Mio. Liter Dieselkraftstoff ersetzt werden.

Auch unseren Kunden bieten wir zahlreiche Lösungen an, um Abfälle zu vermeiden oder wiederauf­zubereiten. Einer unserer Kunden aus der Chemieindustrie beispielsweise bereitet mithilfe unseres Wasserstoffs jährlich etwa 150.000 Tonnen Altöl auf und spart dadurch jedes Jahr rund 130.000 Tonnen CO2 ein.