Transport

Transport

Unsere LKWs und die unserer Transportdienstleister legen pro Jahr rund 900 Millionen Kilometer auf der Straße zurück. Aus diesem Grund ist die Sicherheit beim Transport unserer Produkte ein wichtiges Thema, das fester Bestandteil unseres globalen Sicherheitsmanagements ist. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Anzahl von Transportunfällen zu minimieren. Bis zum Ende des Jahres 2020 wollen wir die Zahl schwerer Transportereignisse pro 1 Million gefahrener Kilometer im Vergleich zum Jahr 2015 um 20 Prozent senken. Im Berichtsjahr konnten wir die Häufigkeit schwerer Transportereignisse im Vergleich zum Basisjahr 2015 um rund 5 Prozent reduzieren. Der rückläufige Trend im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr (-10 Prozent im Jahr 2016) ist auf die starke Zunahme von Transportunfällen in einer Geschäftsregion zurückzuführen, die im Jahr 2016 überdurchschnittlich gute Ergebnisse in diesem Bereich erzielt hatte.

Um die Zahl von beeinflussbaren schweren Transportereignissen weiter zu senken, haben wir im Jahr 2017 beispielsweise in Asien in einem Pilotprojekt Technologien getestet, die drohenden Sekundenschlaf oder Ablenkungen bei unseren Fahrern erkennen können und helfen, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dies können Alarmsignale während der Fahrt oder zusätzliche Sicherheitstrainings sein.

Globales Ziel
Ziel

-20%

schwere Transportereignisse pro 1 Mio. gefahrener Kilometer bis 2020 (Basisjahr 2015)

Maßnahmen
  • Ausbildung von internen Unfallermittlern und Transportauditoren
  • Fahrerschulungen zu defensivem Fahren
  • Investitionen in Technologien für Transportsicherheit
Stand

-5%

schwere Transportereignisse pro 1 Mio. gefahrener Kilometer

Im Jahr 2017 haben wir weitere 37 Mitarbeiter zu internen Unfallermittlern und Transportauditoren ausgebildet. Ziel ist es, Untersuchungen nach Unfällen sowie Transportaudits im gesamten Unternehmen nach einem einheitlichen Standard durchzuführen, um wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung der Transportsicherheit zu gewinnen, Ursachen zu erkennen und ähnliche Risiken in Zukunft zu reduzieren. Diese Schulungsprogramme werden wir im Jahr 2018 weiterführen.

Im Berichtsjahr haben wir zudem unsere Fahrer weiter zu den Themen Sicherheit und Umgang mit Gefahrensituationen geschult. Für alle Fahrer, unabhängig, ob von Linde oder von Transportdienstleistern, sind dabei 15 Schulungsprogramme verpflichtend, die in unterschiedlichen Intervallen immer wieder durchlaufen werden müssen. Inhalte sind unter anderem defensives Fahren und das Erkennen und Vermeiden von Situationen, die zu Überschlägen von Fahrzeugen führen können.

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Transport1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2017

 

2016

 

2015

 

2014

 

2013

1

Analog zu den Erläuterungen im Finanzbericht 2017 schließen die Kennzahlen für die Jahre 2015, 2016 und 2017 das Geschäft des Logistikdienstleisters Gist aus, da es als nicht fortgeführte Aktivität berichtet wurde.

2

Schwere Verkehrsereignisse, z. B. mit Auswirkungen auf die Gesundheit von Beteiligten oder meldepflichtigen Emissionen in die Umwelt, sowie Transportereignisse, die Kosten ab einer bestimmten Höhe verursachen. Der Indikator wurde im Jahr 2015 neu definiert. In der neuen Definition sind neben vermeidbaren Transportereignissen jetzt auch zuvor als nicht vermeidbar klassifizierte Ereignisse enthalten. Die Kennzahl wurde für die Vorjahre rückwirkend neu berechnet.

Geprüft von KPMG

Geprüft von KPMG

Zurückgelegte Strecke der Transportflotte von Linde und seinen KontraktorenGeprüft von KPMG

Mio. km

 

874

 

878

 

857

 

975

 

963

Schwere Transportereignisse mit LKW2Geprüft von KPMG

pro 1 Mio. km

 

0,109

 

0,105

 

0,115

 

0,104

 

0,139

GRI Indicators

UNGC Indicators

Sustainable Development Goals