Abfall

Abfall

Wir prüfen kontinuierlich, wie wir Abfall vermeiden oder reduzieren können. Öl und ölhaltiges Material, metallhaltiger Abfall und Gasflaschen am Ende ihrer Lebensdauer sind unsere häufigsten Abfallprodukte. Mithilfe geschlossener Produktkreisläufe steigern wir die Material- und Ressourceneffizienz und reduzieren Abfallmengen. Ein Beispiel ist Kalkschlamm, der als Nebenprodukt der Acetylenproduktion anfällt. Dieser kann ohne Aufbereitung in anderen Industrien eingesetzt werden.

Abfall, der nicht wiederverwertet werden kann, entsorgen wir umweltgerecht. Dabei richten wir uns nach lokalen Vorgaben und klassifizieren Abfälle entsprechend den jeweiligen nationalen Gesetzen als gefährlich oder nicht gefährlich. Die Abfallmengen, die an einzelnen Standorten anfallen, hängen von den unterschiedlichen Geschäftstätigkeiten vor Ort ab. Deshalb orientieren wir uns bei Zielen im Bereich Abfallmanagement an regionalen Anforderungen. Unser Schwerpunkt von Maßnahmen liegt dabei auf gefährlichen Abfällen.

Rund 85 Prozent der als gefährlich eingestuften Abfälle fallen an wenigen Standorten weltweit an. Beispiele sind eine Anlage zur Erzeugung von Synthesegas sowie eine Reihe von Acetylen-Anlagen, in denen gefährliche Abfälle bei der Entsorgung von Acetylenflaschen entstehen. An allen Standorten, an denen gefährliche Abfälle anfallen, gibt es Programme, um mit dem Abfall entsprechend den regionalen Anforderungen umzugehen und diesen kontinuierlich zu reduzieren.

Grundsätzlich unterliegt die Menge des Abfalls im Mehrjahresvergleich größeren Schwankungen, da diese abhängig von unseren Baustellenaktivitäten ist. Im Jahr 2017 sank die Menge an Abfall im Vergleich zum Vorjahr, da weniger gefährlicher Abfall anfiel.

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Abfall und Recycling1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2017

 

20162

 

2015

 

2014

 

2013

1

Analog zu den Erläuterungen im Finanzbericht 2017 schließen die Kennzahlen für die Jahre 2015, 2016 und 2017 das Geschäft des Logistikdienstleisters Gist aus, da es als nicht fortgeführte Aktivität berichtet wurde.

2

Die Abfallmenge an einzelnen Standorten hängt von den unterschiedlichen Geschäftstätigkeiten ab und basiert zum Teil auf anerkannten Schätzmethoden. Aufgrund der Änderung der Schätzung in einem Geschäftsbereich wurden die Zahlen der Abfallmengen für 2016 zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Geschäftsjahr 2017 angepasst.

3

Teile des Abfalls werden energetisch verwertet.

Lagebericht 2014

Enthalten im geprüften Nichtfinanziellen Bericht

Geprüft von KPMG

Geprüft von KPMG

AbfallGeprüft von KPMG

Tsd. t

 

Lagebericht 2014 67,8

 

Lagebericht 2014 70,5

 

66,1

 

94,1

 

124,9

davon nicht gefährliche AbfälleGeprüft von KPMG

%

 

Lagebericht 2014 69

 

Lagebericht 2014 67

 

66

 

76

 

76

davon gefährliche AbfälleGeprüft von KPMG

%

 

Lagebericht 2014 31

 

Lagebericht 2014 33

 

34

 

24

 

24

Stoffe zur VerwertungGeprüft von KPMG

%

 

33

 

30

 

39

 

56

 

65

Abfälle zur Verbrennung3Geprüft von KPMG

%

 

24

 

24

 

21

 

15

 

14

Abfälle zur DeponieGeprüft von KPMG

%

 

22

 

19

 

22

 

19

 

10

Sonstige EntsorgungsmethodenGeprüft von KPMG

%

 

21

 

27

 

18

 

10

 

11

Unseren Kunden bieten wir zahlreiche Lösungen an, um Abfälle zu vermeiden oder wiederaufzubereiten. In den USA kooperieren wir zudem seit 2009 in einem Gemeinschaftsunternehmen mit einem kalifornischen Abfalldienstleister bei der Gewinnung von Treibstoff und Energie für rund 8.500 Haushalte aus Abfällen. Rund 2,3 Mio. Tonnen Müll werden jährlich verarbeitet und genutzt – rund 36 Mal so viel, wie in unserer gesamten Produktion von Gasen im Jahr 2017 anfiel.

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