Luft

Emissionen in die Luft

Weltweit überwachen wir in Übereinstimmung mit den jeweiligen lokalen Vorgaben auch den Ausstoß luftfremder Stoffe. Der größte Bereich unserer Produktion, der Betrieb unserer Luftzerlegungsanlagen, ist nahezu frei von direkten Emissionen in die Luft. Bei anderen Herstellungsprozessen, etwa bei Verbrennungsvorgängen in Wasserstoffanlagen oder Dampfkesseln, fallen zum Teil Emissionen von anorganischen Gasen an, beispielsweise Kohlenstoffmonoxid (CO), Schwefeloxide (SOX) und Stickoxide (NOX). Im Vergleich zu den CO2-Emissionen ist dies aber ein äußerst geringer Anteil unserer Emissionen. Leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC, Volatile Organic Compounds), werden vor allem beim Lackieren und Reinigen von Metallen wie Gasflaschen, Speichertanks oder Anlagenteilen freigesetzt.

Gemeinsam mit Kunden und Partnern aus Wissenschaft und Forschung arbeiten wir an Lösungen, um Emissionen in die Luft zu minimieren. Mithilfe unserer LoTOx™-Technologie beispielsweise werden in der Chemieindustrie Stickoxide und andere Schadstoffe aus Abgasen in Verbrennungsprozessen entfernt und gespeichert. Bis zum Ende des Berichtsjahres haben wir weltweit mehr als 30 solcher Systeme in Anlagen von Kunden installiert, vor allem in den USA und China. Damit ermöglichten wir unseren Kunden im vergangenen Jahr mehr als 14.500 Tonnen NOx-Emissionen zu vermeiden.

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Emissionen in die Luft (in Tonnen)1,2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2017

 

2016

 

2015

 

2014

 

2013

1

Analog zu den Erläuterungen im Finanzbericht 2017 schließen die Kennzahlen für die Jahre 2015, 2016 und 2017 das Geschäft des Logistikdienstleisters Gist aus, da es als nicht fortgeführte Aktivität berichtet wurde.

2

Die Erhebungsmethoden für weitere Emissionen in die Luft wurden im Geschäftsjahr 2014 weiterentwickelt. Wo vorhanden, wurden Messwerte für die Erhebung herangezogen. Für Standorte, die keine Messungen durchgeführt haben, wurden die Werte geschätzt. Die für das Jahr 2013 berichteten Zahlen wurden mit diesen Methoden neu ermittelt. Die Erhebungsmethode für VOC-Emissionen konnte rückwirkend nicht angewandt werden. Deshalb sind die Werte für diese Kennzahl für die Jahre 2013 und 2014 nicht vergleichbar.

3

Die Erhebungsmethode für Ammoniak wurde im Jahr 2015 weiterentwickelt. Die berichteten Ammoniakemissionen umfassen unkontrollierte Emissionen in die Atmosphäre und seit dem Jahr 2015 für bestimmte Standorte auch kontrollierte Emissionen in Absaugsystemen. Die Zahl aus 2014 wurde dementsprechend angepaßt.

Geprüft von KPMG

Geprüft von KPMG

VOC (flüchtige organische Verbindungen)Geprüft von KPMG

 

535

 

531

 

598

 

657

 

92

NH3 (Ammoniak)3Geprüft von KPMG

 

37

 

45

 

73

 

165

 

12

CO (Kohlenmonoxid)Geprüft von KPMG

 

2.679

 

2.634

 

3.213

 

3.325

 

2.177

NOx (Stickoxide)Geprüft von KPMG

 

5.065

 

4.879

 

6.443

 

6.762

 

6.273

SOx (Schwefeloxide)Geprüft von KPMG

 

580

 

685

 

708

 

447

 

122

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